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Sommer-Wanderausflug nach Berchtesgaden auf den Schneibstein
Am 03.10. fand der sportliche Abschluss des Sommers statt und führte uns zum Wandern ins Berchtesgadener Land. Dank der so zahlreichen Anmeldungen konnten wir endlich wieder einen Bus einsetzen, was natürlich wesentlich „stimmungsvoller“ ist, als wenn alle verstreut in den Autos sitzen 37 Bergziegen, zwischen 10 und „gut“ 70 Jahren (schön dass wir so eine breite Basis Mitglieder in unserm Verein haben und sie für solche Ausflüge auch begeistern können!), machten sich am Parkplatz Hinterbrand auf die Socken, bis hinauf aufs Carl-von-Stahl-Haus und weiter auf den 2277m hohen Schneibstein.
Auf einem schmalen Steig schnauften wir über die Jennerwiesen hinauf zur Krautkaseralm und später auf der Forststraße weiter zur Mitterkaseralm. Bei bestem Bergwetter, 9 Stunden strahlend blauem Himmel und fast schon sommerlichen Temperaturen machte die Wanderung natürlich „Spaß ohne Ende“. Über den Jennersattel erreichten wir das Stahlhaus, unser Berg-Stützpunkt für diesen Tag. Ein Teil der Gruppe blieb bei der Hütte und machte sich ein paar gemütliche Stunden an der Sonne. Die anderen stürzten sich, nach kurzer Pause, gleich in die „Wand“ an den Gipfelsturm. Ein 1 ½ stündiger, felsiger Weg , mit ein paar sehr rutschigen Stellen, zog hinauf zur Schulter und weiter zum ewig breiten Gipfelplateau. Gleich 2 Gipfelkreuze gabs dort oben zur Auswahl. Die Rundumsicht an diesem Tag war einfach gigantisch und man konnte sich gar nicht satt sehen an Dachstein, Hochkönig, Großglockner, Steinernem Meer und Watzmann.
Nach ausgiebiger Pause und Gruppen-Gipfelfoto gings wieder an die Arbeit, der 60 minütige Abstieg wartete, hinunter zum Haus, wo sich die Wartenden und die Gipfelstürmer genüsslich zusammensetzten und das Eine oder (und) Andere Weizen „staubten“, bevor es um 15.30 Uhr für alle hieß: Gemeinsamer Aufbruch ins Tal. Leider.
Weitere 1 ½ Stunden Gehzeit später, an den sonnigen Süd- und Südwesthängen des Jenners vorbei, war unser Ausgangspunkt erreicht. Gemütlich brachte uns der Bus der Firma Bauer wieder nach Hause. Auf der Rückfahrt hatte der Skiclub dann noch kräftig die Spendierhosen an. Der Fahrpreis musste heuer zwar erhöht werden, aber dafür war die Rückfahrt eine All-Inklusiv Fahrt. Alle Getränke (auch Bier!) waren für die ausgelaugten Körper frei, was zur Superstimmung auf der Heimfahrt natürlich noch beitrug! So ging ein blendender Bergtag stimmungsvoll zu Ende.
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